Freitag, 25. Mai 2007

Was glauben Sie, was hinter dieser Fassade geschieht?


Hier, im lieblichen Bad Bergzabern, schneidet First Lady Roswitha Beck, Ehefrau des SPD-Chefs und Ministerpräsidenten Kurt Beck, Haare

Böse, böse BUNTE!

Ja ja, die BUNTE, für die ist das ja "ein gefundenes Fressen", wovon die Süddeutsche heute so halb-empört berichtet: Dr. Markus Söder hatte vor seiner jetzigen Frau schon mal eine, kennengelernt im Sonnenstudio. Und vor seinen jetzigen Kindern hatte er auch schon mal ein Kind, die heute 8-jährige Gloria Sophie (Name übrigens von keiner Redaktion verändert). "Ein gefundenes Fressen für eine bunte Illustrierte" schreibt die Tageszeitung aus München süffisant. Ohne ihren Lesern weitere Details vom unehelichen Kind des CSU-Generalsekretärs zu ersparen...
Wen die schlimme schlimme Geschichte auch interessiert, die zweite aus der CSU mit gar nicht christsozialem Familienbild, der klickt einfach hier. Oder hier. Oder auch hier. Nur hier nicht, keine Ahnung, warum.

Kurt Beck spricht…

Kurt Beck spricht…

Mittwoch, 16. Mai 2007

Mittwoch, 9. Mai 2007

Kennen Sie Ara Güler?



"In der Türkei wurde er zum "Fotograf des Jahrhunderts" gekürt: Ara Gülers Blick für das Menschliche im Alltag machte den Magnum-Fotografen zur Legende. Dabei vertraute der Autodidakt immer auf eine simple Wahrheit - nicht die Technik zählt, sondern das geschulte Auge dahinter." Spiegel Online beschreibt ein Treffen mit dem einstigen Magnum-Fotografen.

Montag, 7. Mai 2007

Die Internationale mit Harald Schmidt


Nie wurde sie schöner gesungen…

Klar auch der SPIEGEL

"Nun hat der Bundespräsident entschieden - und mal wieder alle verblüfft. Es geschieht nicht zum ersten Mal, dass dieser Präsident etwas sagt oder entscheidet, das Kontroversen hervorruft. Im September 2004 machte er Schluss mit der neudeutschen Lebenslüge von den gleichen Lebensverhältnisse in Ost und West - und wurde dafür wenige Monate nach seiner Wahl von der Linken politisch fast geschlachtet. Die Konservativen brachte er mehrfach auf die Palme, weil er schlampige Gesetze nicht einfach abnicken wollte. Köhlers Botschaft: Der Bundespräsident ist kein Unterschriftenautomat. Der Bundespräsident macht sich seine eigenen Gedanken."

Klar-Debatte: So sieht es Robert Leicht von der ZEIT


"Zu dumm, dass die Oberen der CSU den Bundespräsidenten mit Entzug der Stimmen für seine Wiederwahl bedroht hatten für den Fall, dass er den Ex-Terroristen Christian Klar begnadigen sollte. Jetzt sieht Köhler so aus, als habe er sich dem Druck der CSU gebeugt (und die CSU sieht so aus, als müsse sie nun Horst Köhler wiederwählen).
Aber das Gegenteil ist wahr: Wenn Köhler irgendeinen sachlich zwingenden Grund gesehen hätte, Klar zu begnadigen, wäre er nicht nur Manns genug, sondern auch bockig genug gewesen, seine Entscheidung ohne Rücksicht auf persönliche Ambitionen auch gegen politischen Druck zu treffen und durchzusetzen."

Keine Gnade für Christian Klar


Der Bundespräsident hat entschieden: RAF-Terrorist Christian Klar sitzt seine volle Haftzeit ab. Er wird nicht vorzeitig entlassen. Damit findet eine wochenlange, unwürdige öffentliche Diskussion ihr Ende. Es wäre schade, wenn sich diejenigen, die versucht hatten, den Bundespräsidenten öffentlich zu einer Entscheidung gegen Klar zu bringen, das abgelehnte Gnadengesuch nun als Trophäe an ihren Hut steckten…
Köhlers Entscheidung im Wortlaut.
Von "überflüssiger Ehre", wie die FAZ den Besuch Köhlers bei Klar nannte, kann nun wohl keine Rede mehr sein. Wie Recht hatte doch Heribert Prantl von der Süddeutschen Zeitung mit seinem Hinweis, dass Klar bei einer Gnadenprüfung eben Gehör verdient habe. Unabhängig vom Ausgang.

Dienstag, 1. Mai 2007

Brüder, seht die rote Fahne…

Naumann meets Basis: "Heuchler"-Rufe zum 1. Mai

Michael Naumann am 1. Mai

Das war ein schwieriger Termin für Hamburgs SPD-Spitzenkandidat Michael Naumann…
Cicero.de schreibt:
"Der erste Auftritt des SPD-Spitzenkandidaten für die Hamburger Bürgerschaftswahlen, Michael Naumann, bei einer traditionellen 1. Mai-Kundgebung in Hamburg-Harburg geriet zeitweise zum Eklat. Der 65-jährige beurlaubte Zeit-Herausgeber war als Hauptredner des Hamburg-Harburger DGB im Kulturzentrum Rieckhof von einem Teil der etwa zweihundert Besucher der Kundgebung mit Pfiffen und Buh-Rufen empfangen worden. Seine rund fünfzehnminütige Rede, in der Naumann die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns und die Reform der Erbschaftssteuer forderte, wurde immer wieder von höhnischen Kommentaren und dem Zwischenruf „Heuchler“ unterbrochen. Die Störer, die sich unter das Publikum der Veranstaltung gemischt hatten, hielten während Naumanns Rede Schilder hoch mit den Aufschriften „SPD, Du hast mehr verdient als Michael Naumann“, „Naumann ist für Agenda 2010“ und „Naumann ist für Hartz IV“. Vom DGB eingesetzte Ordner konnten die Proteste nicht beenden. Der SPD-Spitzenkandidat reagierte sichtlich irritiert. Einmal unterbrach er seine Rede mit dem Hinweis an die Störer, man befinde sich „nicht in der DDR“."

Samstag, 21. April 2007

Das Beste zu Ursulas Haaren

Ursula von der Leyens neue Frisur
Christine Eichel schreibt in ihrem Blog ChrisCrash: "Dass ein Friseurbesuch schlagzeilenkompatibel ist, erzählt uns viel über den iconic turn der öffentliche Wahrnehmung, der die Lesbarkeit politischer Protagonisten in den optischen Akzidentien sucht. Authentizität, die Königsdisziplin aller politischen Selbstdarstellung, muss auch als Oberflächenreiz sichtbar sein: Wer sichtbar trickst, verliert Vertrauen. Unvergessen das Gerichtsurteil, das jede Spekulation über professionelle farbliche Eingriffe in die Kanzlerfrisur Gerhard Schröders untersagte. Und Frau Paulis Dominaperücke provozierte auch deshalb, weil sie mit Rollenspielen kokettierte, statt sich linear und wahrhaftig zu geben. Nun überrascht uns die Familienministerin mit einem Styling, das immerhin in den 70er Jahren angekommen ist: So auftoupiert und hingefönt gingen damals höhere Töchter in die Disco, um im Fegefeuer des Saturday Night Fever die Metamorphose zur Frau zu vollziehen, ganz nach dem Motto: „Baby, let your hair hang down!”
Der Stern schreibt einfach: "Der Rottenmeier-Look ist weg"

Oettinger: Auf den Skandal folgt die Satire



Und ganz wunderbar auch:

Freitag, 20. April 2007

Freitag, 13. April 2007

Nicht alles was hinkt, ist ein Vergleich:
Filbinger vs. Grass

Günter Grass auf der Leipziger Buchmesse
Man kann ja von der Grass'schen Vergangenheitsbewältigung halten was man will. Aber den Literatur-Nobelpreisträger auf eine Stufe zu stellen mit dem jüngst verstorbenen Ministerpräsidenten Hans Filbinger geht dann doch ganz schön weit. Zur Verteidigung der umstrittenen Trauerrede von Günther Oettinger holte der Vorsitzende der baden-württembergischen CDU-Landesgruppe im Bundestag, Georg Brunnhuber, heute kräftig aus: Von der SPD habe er keine Kritik an Schriftsteller Günter Grass vernommen, der Mitglied der Waffen-SS gewesen sei. "Das wird akzeptiert: Die Linken dürfen bei der SS gewesen sein", sagte Brunnhuber dem Handelsblatt.
Na, wenn's nutzt…!

Pressestimmen
zur Oettinger-Affäre