Sonntag, 12. August 2007
…und Brandenburgs CDU-Chef verteidigte die Mauer
Wie die Zeitschrift Cicero in Ihrer August-Ausgabe schreibt, hat der Vorsitzende der Brandenburger CDU, Ulrich Junghanns, noch im Sommer 1989 die Mauer in einem Zeitungsartikel verteidigt. Zu dieser Zeit saßen die ersten DDR-Bürger bereits in Prag in der bundesdeutschen Botschaft…
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Die DDR ließ auf Kinder schießen…
Also doch: In den Archiven ist ein detaillierter Schießbefehl aufgetaucht. Hier der Wortlaut:
Auftrag [...]
1. Verhinderung von Fahnenfluchten
Erkennen von Fahnenfluchtabsichten, um deren Verhinderung mit allen sich daraus ergebenden Konsequenzen zu gewährleisten. Um versuchte Fahnenfluchten während des Grenzdienstes zu verhindern, macht es sich notwendig, daß Sie dies rechtzeitig erkennen und vereiteln. Aus diesem Grund dürfen Sie sich nicht von Ihrer Waffe trennen und die Kontrolle der Funktionstüchtigkeit hat vor Beginn des Grenzdienstes zu erfolgen. Bei Notwendigkeit haben Sie die Schußwaffe konsequent anzuwenden, um den Verräter zu stellen bzw. zu liquidieren. [...]
2. Verhinderung von Grenzdurchbrüchen
Es ist Ihre Pflicht, Ihre Einzelkämpfer- und tschekistischen Fähigkeiten so zu nutzen, daß sie die Liste des Grenzverletzers durchbrechen, ihn stellen bzw. liquidieren, um somit die von ihm geplante Grenzverletzung zu vereiteln. Handeln Sie dabei umsichtig und konsequent, da die Praxis der Gefährlichkeit und Hinterhältigkeit der Verräter mehrfach beweist.
Zögern Sie nicht mit der Anwendung der Schußwaffe, auch dann nicht, wenn die Grenzdurchbrüche mit Frauen und Kindern erfolgen, was sich die Verräter schon oft zunutze gemacht haben.[...]
Quelle: Auftrag an Oberfeldwebel S., dokumentiert in Matthias Judt,
"DDR-Geschichte in Dokumenten"
Auftrag [...]
1. Verhinderung von Fahnenfluchten
Erkennen von Fahnenfluchtabsichten, um deren Verhinderung mit allen sich daraus ergebenden Konsequenzen zu gewährleisten. Um versuchte Fahnenfluchten während des Grenzdienstes zu verhindern, macht es sich notwendig, daß Sie dies rechtzeitig erkennen und vereiteln. Aus diesem Grund dürfen Sie sich nicht von Ihrer Waffe trennen und die Kontrolle der Funktionstüchtigkeit hat vor Beginn des Grenzdienstes zu erfolgen. Bei Notwendigkeit haben Sie die Schußwaffe konsequent anzuwenden, um den Verräter zu stellen bzw. zu liquidieren. [...]
2. Verhinderung von Grenzdurchbrüchen
Es ist Ihre Pflicht, Ihre Einzelkämpfer- und tschekistischen Fähigkeiten so zu nutzen, daß sie die Liste des Grenzverletzers durchbrechen, ihn stellen bzw. liquidieren, um somit die von ihm geplante Grenzverletzung zu vereiteln. Handeln Sie dabei umsichtig und konsequent, da die Praxis der Gefährlichkeit und Hinterhältigkeit der Verräter mehrfach beweist.
Zögern Sie nicht mit der Anwendung der Schußwaffe, auch dann nicht, wenn die Grenzdurchbrüche mit Frauen und Kindern erfolgen, was sich die Verräter schon oft zunutze gemacht haben.[...]
Quelle: Auftrag an Oberfeldwebel S., dokumentiert in Matthias Judt,
"DDR-Geschichte in Dokumenten"
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Schießbefehl
Donnerstag, 12. Juli 2007
Jetzt muss Huber zittern: Gabriele Pauli steigt in Ring um CSU-Vorsitz

Die Fürther Landrätin will es endgültig wissen: Heute gab sie in einem Interview im Deutschlandfunk bekannt, dass Sie Edmund Stoiber als Vorsitzender der Christsozialen beerben will. Gut, dass sie kein uneheliches Kind hat…
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CSU,
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Parteivorsitz
Samstag, 16. Juni 2007
Freitag, 8. Juni 2007
Sonntag, 3. Juni 2007
Mittwoch, 30. Mai 2007
Freitag, 25. Mai 2007
Was glauben Sie, was hinter dieser Fassade geschieht?

Hier, im lieblichen Bad Bergzabern, schneidet First Lady Roswitha Beck, Ehefrau des SPD-Chefs und Ministerpräsidenten Kurt Beck, Haare…
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Böse, böse BUNTE!
Ja ja, die BUNTE, für die ist das ja "ein gefundenes Fressen", wovon die Süddeutsche heute so halb-empört berichtet: Dr. Markus Söder hatte vor seiner jetzigen Frau schon mal eine, kennengelernt im Sonnenstudio. Und vor seinen jetzigen Kindern hatte er auch schon mal ein Kind, die heute 8-jährige Gloria Sophie (Name übrigens von keiner Redaktion verändert). "Ein gefundenes Fressen für eine bunte Illustrierte" schreibt die Tageszeitung aus München süffisant. Ohne ihren Lesern weitere Details vom unehelichen Kind des CSU-Generalsekretärs zu ersparen...Wen die schlimme schlimme Geschichte auch interessiert, die zweite aus der CSU mit gar nicht christsozialem Familienbild, der klickt einfach hier. Oder hier. Oder auch hier. Nur hier nicht, keine Ahnung, warum.
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Mittwoch, 16. Mai 2007
Mittwoch, 9. Mai 2007
Kennen Sie Ara Güler?

"In der Türkei wurde er zum "Fotograf des Jahrhunderts" gekürt: Ara Gülers Blick für das Menschliche im Alltag machte den Magnum-Fotografen zur Legende. Dabei vertraute der Autodidakt immer auf eine simple Wahrheit - nicht die Technik zählt, sondern das geschulte Auge dahinter." Spiegel Online beschreibt ein Treffen mit dem einstigen Magnum-Fotografen.
Dienstag, 8. Mai 2007
Montag, 7. Mai 2007
Die Internationale mit Harald Schmidt
Nie wurde sie schöner gesungen…
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Harald Schmidt,
Internationale
Klar auch der SPIEGEL
"Nun hat der Bundespräsident entschieden - und mal wieder alle verblüfft. Es geschieht nicht zum ersten Mal, dass dieser Präsident etwas sagt oder entscheidet, das Kontroversen hervorruft. Im September 2004 machte er Schluss mit der neudeutschen Lebenslüge von den gleichen Lebensverhältnisse in Ost und West - und wurde dafür wenige Monate nach seiner Wahl von der Linken politisch fast geschlachtet. Die Konservativen brachte er mehrfach auf die Palme, weil er schlampige Gesetze nicht einfach abnicken wollte. Köhlers Botschaft: Der Bundespräsident ist kein Unterschriftenautomat. Der Bundespräsident macht sich seine eigenen Gedanken."
Klar-Debatte: So sieht es Robert Leicht von der ZEIT

"Zu dumm, dass die Oberen der CSU den Bundespräsidenten mit Entzug der Stimmen für seine Wiederwahl bedroht hatten für den Fall, dass er den Ex-Terroristen Christian Klar begnadigen sollte. Jetzt sieht Köhler so aus, als habe er sich dem Druck der CSU gebeugt (und die CSU sieht so aus, als müsse sie nun Horst Köhler wiederwählen).
Aber das Gegenteil ist wahr: Wenn Köhler irgendeinen sachlich zwingenden Grund gesehen hätte, Klar zu begnadigen, wäre er nicht nur Manns genug, sondern auch bockig genug gewesen, seine Entscheidung ohne Rücksicht auf persönliche Ambitionen auch gegen politischen Druck zu treffen und durchzusetzen."
Keine Gnade für Christian Klar

Der Bundespräsident hat entschieden: RAF-Terrorist Christian Klar sitzt seine volle Haftzeit ab. Er wird nicht vorzeitig entlassen. Damit findet eine wochenlange, unwürdige öffentliche Diskussion ihr Ende. Es wäre schade, wenn sich diejenigen, die versucht hatten, den Bundespräsidenten öffentlich zu einer Entscheidung gegen Klar zu bringen, das abgelehnte Gnadengesuch nun als Trophäe an ihren Hut steckten…
Köhlers Entscheidung im Wortlaut.
Von "überflüssiger Ehre", wie die FAZ den Besuch Köhlers bei Klar nannte, kann nun wohl keine Rede mehr sein. Wie Recht hatte doch Heribert Prantl von der Süddeutschen Zeitung mit seinem Hinweis, dass Klar bei einer Gnadenprüfung eben Gehör verdient habe. Unabhängig vom Ausgang.
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