Dienstag, 1. Mai 2007
Naumann meets Basis: "Heuchler"-Rufe zum 1. Mai

Das war ein schwieriger Termin für Hamburgs SPD-Spitzenkandidat Michael Naumann…
Cicero.de schreibt:
"Der erste Auftritt des SPD-Spitzenkandidaten für die Hamburger Bürgerschaftswahlen, Michael Naumann, bei einer traditionellen 1. Mai-Kundgebung in Hamburg-Harburg geriet zeitweise zum Eklat. Der 65-jährige beurlaubte Zeit-Herausgeber war als Hauptredner des Hamburg-Harburger DGB im Kulturzentrum Rieckhof von einem Teil der etwa zweihundert Besucher der Kundgebung mit Pfiffen und Buh-Rufen empfangen worden. Seine rund fünfzehnminütige Rede, in der Naumann die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns und die Reform der Erbschaftssteuer forderte, wurde immer wieder von höhnischen Kommentaren und dem Zwischenruf „Heuchler“ unterbrochen. Die Störer, die sich unter das Publikum der Veranstaltung gemischt hatten, hielten während Naumanns Rede Schilder hoch mit den Aufschriften „SPD, Du hast mehr verdient als Michael Naumann“, „Naumann ist für Agenda 2010“ und „Naumann ist für Hartz IV“. Vom DGB eingesetzte Ordner konnten die Proteste nicht beenden. Der SPD-Spitzenkandidat reagierte sichtlich irritiert. Einmal unterbrach er seine Rede mit dem Hinweis an die Störer, man befinde sich „nicht in der DDR“."
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Samstag, 21. April 2007
Das Beste zu Ursulas Haaren

Christine Eichel schreibt in ihrem Blog ChrisCrash: "Dass ein Friseurbesuch schlagzeilenkompatibel ist, erzählt uns viel über den iconic turn der öffentliche Wahrnehmung, der die Lesbarkeit politischer Protagonisten in den optischen Akzidentien sucht. Authentizität, die Königsdisziplin aller politischen Selbstdarstellung, muss auch als Oberflächenreiz sichtbar sein: Wer sichtbar trickst, verliert Vertrauen. Unvergessen das Gerichtsurteil, das jede Spekulation über professionelle farbliche Eingriffe in die Kanzlerfrisur Gerhard Schröders untersagte. Und Frau Paulis Dominaperücke provozierte auch deshalb, weil sie mit Rollenspielen kokettierte, statt sich linear und wahrhaftig zu geben. Nun überrascht uns die Familienministerin mit einem Styling, das immerhin in den 70er Jahren angekommen ist: So auftoupiert und hingefönt gingen damals höhere Töchter in die Disco, um im Fegefeuer des Saturday Night Fever die Metamorphose zur Frau zu vollziehen, ganz nach dem Motto: „Baby, let your hair hang down!”
Der Stern schreibt einfach: "Der Rottenmeier-Look ist weg"
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Freitag, 20. April 2007
Homosexualität und Fußball

Der Philosoph Wolfram Eilenberger hat sich höchst lesenswert mit Fußball und Homosexualität auseinander gesetzt.
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Mittwoch, 18. April 2007
Freitag, 13. April 2007
Nicht alles was hinkt, ist ein Vergleich:
Filbinger vs. Grass

Man kann ja von der Grass'schen Vergangenheitsbewältigung halten was man will. Aber den Literatur-Nobelpreisträger auf eine Stufe zu stellen mit dem jüngst verstorbenen Ministerpräsidenten Hans Filbinger geht dann doch ganz schön weit. Zur Verteidigung der umstrittenen Trauerrede von Günther Oettinger holte der Vorsitzende der baden-württembergischen CDU-Landesgruppe im Bundestag, Georg Brunnhuber, heute kräftig aus: Von der SPD habe er keine Kritik an Schriftsteller Günter Grass vernommen, der Mitglied der Waffen-SS gewesen sei. "Das wird akzeptiert: Die Linken dürfen bei der SS gewesen sein", sagte Brunnhuber dem Handelsblatt.
Na, wenn's nutzt…!
Pressestimmen zur Oettinger-Affäre
Gabriele Pauli klagt, oder doch nicht…

Die als "Fürther Landrätin" berühmt gewordene CSU-Politikerin Gabriele Pauli verklagt das Magazin Park Avenue, für das Sie sich als Model fotografieren ließ. Vollkommen schmerzfrei fordert sie Schmerzensgeld…
Aber vielleicht klagt sie auch nicht…
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Donnerstag, 12. April 2007
Friedrich Merz rechnet ab

Der ehemalige CDU/CSU-Fraktionschef Friedrich Merz rechnet in einem spannenden Text für Cicero mit der politischen Klasse ab.
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Dienstag, 10. April 2007
Freitag, 6. April 2007
Donnerstag, 5. April 2007
Wer gut schmiert, der gut fährt
Habakuks Ansichten zu radfahrenden Politikern:
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Dienstag, 3. April 2007
JETZT - ERST - RECHT II: "Vielleicht trete ich ja an als CSU-Vize"

Am Sonntag noch wollte sie die Krise durchstehen, am Dienstag schon will sie durchstarten: "Vielleicht trete ich ja an als CSU-Vize", sagte Gabriele Pauli jetzt dem Stern, dem Schwester-Magazin übrigens von Park Avenue, der Illustrierten, der die Landrätin mächtig gram ist…
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Montag, 2. April 2007
Wahlkampf im Krebsgang? Günter Grass will es noch einmal wissen…

Literatur-Nobelpreisträger Günter Grass hat am Wochenende sein Engagement in der Künstlerinitiative "Wir für Naumann" im Hamburger Wahlkampf angekündigt. Damit schart SPD-Spitzenkandidat Michael Naumann neben Ex-Kanzler Gerhard Schröder den zweiten prominenten Wahlhelfer um sich. Fehlt für den perfekten Wahlkampf nur noch Peter Hartz, meint die FAZ. Seinen letzten öffentlichen Auftritt hatte Grass auf der Leipziger Buchmesse. Gewohnt pointiert und zielsicher zu Grass' spätem SS-Bekenntnis und dem neuen Gedichtband "Dummer August" schreibt Henryk M. Broder auf Spiegel Online.
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Sonntag, 1. April 2007
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