Freitag, 12. Oktober 2007
Mittwoch, 29. August 2007
Altkanzler fühlt sich mitschuldig

Der SPIEGEL zitiert die ZEIT: Der frühere Bundeskanzler Helmut Schmidt (SPD) fühlt sich mitschuldig am Tod des 1977 von der RAF entführten und ermordeten Arbeitgeberpräsidenten Hanns Martin Schleyer. "Ich bin verstrickt in Schuld - Schuld gegenüber Schleyer und gegenüber Frau Schleyer", bekannte der Altkanzler in der "Zeit". In einem Interview zum "Deutschen Herbst" vor 30 Jahren sagte Schmidt, während der polizeilichen Suche nach Schleyer sei ihm immer folgendes klar gewesen: "Wenn es nicht gelingt, bist du selbst mitschuldig."
Samstag, 18. August 2007
Kennen Sie eigentlich…
…die Homepage von Jim Rakete?

Die Bilder sind doch fantastisch, oder?
Das Magazin Cicero hat mal über ihn geschrieben:
Ob Popstar oder Bundeskanzler – zur Begrüßung mit Handschlag deutet er stets eine Verbeugung an. „Hallo, ich bin der Jim“, oder „Hallo, ich bin Jim Rakete.“ Dann geht alles ganz schnell. „Wie, das war’s schon?“ dürfte neben „Heißen Sie wirklich Rakete?“ die meistgestellte Frage an den Meisterfotografen sein. Keine Blitzanlagen, keine großen Aufbauten, die Leica reicht. Er ist ein Meister des Augenblicks. Und der währt nun mal nie lange.
Lang dafür ist oft die Zeit bis dahin: Ein Vierteljahr musste Jim Rakete auf die Gelegenheit warten, den damaligen Bundeskanzler Gerhard Schröder beim Gassigehen mit Familienhund Holly fotografieren zu dürfen. An Vertrauensfrage, vorzeitige Neuwahlen, Große Koalition war noch gar nicht zu denken, als sich Fotograf und Kanzler an einem winterlichen Sonnabend bei einem Hannoveraner „Chinesen“ trafen, um Holly Schröder nach dem Mahl im nahe gelegenen Stadtwald Eilenriede auszuführen. Größte Herausforderung für Rakete: Neben Hund und Herrchen sollten die Leibwächter nicht zu sehen sein, die zur Sicherheit des Staatenlenkers selbst das menschlichste Bedürfnis seines Tieres begleiteten.
Im deutschen Theater- und Musikgeschäft gibt es keine Größe, die noch nicht von Jim Rakete porträtiert wurde. Fast immer schwarzweiß, meist mit offener Blende. Eindrucksvoll durch die Reduziertheit. Typisch Rakete eben. Schwarzweiß fotografiert der 1951 mit Vornamen Günther geborene Berliner – dessen Familie übrigens schon immer Rakete hieß –, weil seine Bilder zeitlos sein sollen: „Schwarzweiß macht meine Bilder schwerer verortbar in der Mode.“
Politiker porträtiert Jim Rakete eigentlich erst, seit es Cicero gibt. Oder andersherum: Als es Cicero noch nicht gab, im Herbst 2003, glaubte einer bereits daran, dass es die Zeitschrift geben könnte. Und schenkte ihr im Laufe der Zeit mit seinen Porträts aller bedeutenden bundespolitischen Akteure großartige Fotografien.

Die Bilder sind doch fantastisch, oder?
Das Magazin Cicero hat mal über ihn geschrieben:
Ob Popstar oder Bundeskanzler – zur Begrüßung mit Handschlag deutet er stets eine Verbeugung an. „Hallo, ich bin der Jim“, oder „Hallo, ich bin Jim Rakete.“ Dann geht alles ganz schnell. „Wie, das war’s schon?“ dürfte neben „Heißen Sie wirklich Rakete?“ die meistgestellte Frage an den Meisterfotografen sein. Keine Blitzanlagen, keine großen Aufbauten, die Leica reicht. Er ist ein Meister des Augenblicks. Und der währt nun mal nie lange.
Lang dafür ist oft die Zeit bis dahin: Ein Vierteljahr musste Jim Rakete auf die Gelegenheit warten, den damaligen Bundeskanzler Gerhard Schröder beim Gassigehen mit Familienhund Holly fotografieren zu dürfen. An Vertrauensfrage, vorzeitige Neuwahlen, Große Koalition war noch gar nicht zu denken, als sich Fotograf und Kanzler an einem winterlichen Sonnabend bei einem Hannoveraner „Chinesen“ trafen, um Holly Schröder nach dem Mahl im nahe gelegenen Stadtwald Eilenriede auszuführen. Größte Herausforderung für Rakete: Neben Hund und Herrchen sollten die Leibwächter nicht zu sehen sein, die zur Sicherheit des Staatenlenkers selbst das menschlichste Bedürfnis seines Tieres begleiteten.
Im deutschen Theater- und Musikgeschäft gibt es keine Größe, die noch nicht von Jim Rakete porträtiert wurde. Fast immer schwarzweiß, meist mit offener Blende. Eindrucksvoll durch die Reduziertheit. Typisch Rakete eben. Schwarzweiß fotografiert der 1951 mit Vornamen Günther geborene Berliner – dessen Familie übrigens schon immer Rakete hieß –, weil seine Bilder zeitlos sein sollen: „Schwarzweiß macht meine Bilder schwerer verortbar in der Mode.“
Politiker porträtiert Jim Rakete eigentlich erst, seit es Cicero gibt. Oder andersherum: Als es Cicero noch nicht gab, im Herbst 2003, glaubte einer bereits daran, dass es die Zeitschrift geben könnte. Und schenkte ihr im Laufe der Zeit mit seinen Porträts aller bedeutenden bundespolitischen Akteure großartige Fotografien.
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Jim Rakete
Daniel Richter – ganz schön arm!
Die FAZ zeigt heute ein rührendes Foto und schreibt dazu eine nicht weniger rührende Geschichte:
Bekannter Künstler, horrend teuer gehandelt, begibt sich noch einmal (oder wie in diesem Fall erstmals) inkognito hinunter in die Abgründe der Pariser Straßenmaler. Hier, wo man um sein Leben und den nächsten Euro malt, versucht er sein Glück. Für fünf Euro porträtiert er Passanten, produziert Zeichnungen, die in seiner Galerie 6500 Euro wert wären. Die Passanten bedanken sich, zahlen, rollen die Bilder zusammen und ahnen nicht, welch' wertvolle Kunst sie in den Rucksack stecken… märchenhaft, oder?
Ein Schelm, wer das für PR hält. Zufällig macht die Galerie, die Daniel Richter vertritt, ihre Kunden heute per E-Mail auf die rührende Geschichte aufmerksam. Netter Service, was?
Tivoli hat die Geschichte auch entdeckt.
Bekannter Künstler, horrend teuer gehandelt, begibt sich noch einmal (oder wie in diesem Fall erstmals) inkognito hinunter in die Abgründe der Pariser Straßenmaler. Hier, wo man um sein Leben und den nächsten Euro malt, versucht er sein Glück. Für fünf Euro porträtiert er Passanten, produziert Zeichnungen, die in seiner Galerie 6500 Euro wert wären. Die Passanten bedanken sich, zahlen, rollen die Bilder zusammen und ahnen nicht, welch' wertvolle Kunst sie in den Rucksack stecken… märchenhaft, oder?
Ein Schelm, wer das für PR hält. Zufällig macht die Galerie, die Daniel Richter vertritt, ihre Kunden heute per E-Mail auf die rührende Geschichte aufmerksam. Netter Service, was?
Tivoli hat die Geschichte auch entdeckt.
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Daniel Richter,
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Künstler,
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Straßenmaler
Sonntag, 12. August 2007
…und Brandenburgs CDU-Chef verteidigte die Mauer
Wie die Zeitschrift Cicero in Ihrer August-Ausgabe schreibt, hat der Vorsitzende der Brandenburger CDU, Ulrich Junghanns, noch im Sommer 1989 die Mauer in einem Zeitungsartikel verteidigt. Zu dieser Zeit saßen die ersten DDR-Bürger bereits in Prag in der bundesdeutschen Botschaft…
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Ulrich Junghanns
Die DDR ließ auf Kinder schießen…
Also doch: In den Archiven ist ein detaillierter Schießbefehl aufgetaucht. Hier der Wortlaut:
Auftrag [...]
1. Verhinderung von Fahnenfluchten
Erkennen von Fahnenfluchtabsichten, um deren Verhinderung mit allen sich daraus ergebenden Konsequenzen zu gewährleisten. Um versuchte Fahnenfluchten während des Grenzdienstes zu verhindern, macht es sich notwendig, daß Sie dies rechtzeitig erkennen und vereiteln. Aus diesem Grund dürfen Sie sich nicht von Ihrer Waffe trennen und die Kontrolle der Funktionstüchtigkeit hat vor Beginn des Grenzdienstes zu erfolgen. Bei Notwendigkeit haben Sie die Schußwaffe konsequent anzuwenden, um den Verräter zu stellen bzw. zu liquidieren. [...]
2. Verhinderung von Grenzdurchbrüchen
Es ist Ihre Pflicht, Ihre Einzelkämpfer- und tschekistischen Fähigkeiten so zu nutzen, daß sie die Liste des Grenzverletzers durchbrechen, ihn stellen bzw. liquidieren, um somit die von ihm geplante Grenzverletzung zu vereiteln. Handeln Sie dabei umsichtig und konsequent, da die Praxis der Gefährlichkeit und Hinterhältigkeit der Verräter mehrfach beweist.
Zögern Sie nicht mit der Anwendung der Schußwaffe, auch dann nicht, wenn die Grenzdurchbrüche mit Frauen und Kindern erfolgen, was sich die Verräter schon oft zunutze gemacht haben.[...]
Quelle: Auftrag an Oberfeldwebel S., dokumentiert in Matthias Judt,
"DDR-Geschichte in Dokumenten"
Auftrag [...]
1. Verhinderung von Fahnenfluchten
Erkennen von Fahnenfluchtabsichten, um deren Verhinderung mit allen sich daraus ergebenden Konsequenzen zu gewährleisten. Um versuchte Fahnenfluchten während des Grenzdienstes zu verhindern, macht es sich notwendig, daß Sie dies rechtzeitig erkennen und vereiteln. Aus diesem Grund dürfen Sie sich nicht von Ihrer Waffe trennen und die Kontrolle der Funktionstüchtigkeit hat vor Beginn des Grenzdienstes zu erfolgen. Bei Notwendigkeit haben Sie die Schußwaffe konsequent anzuwenden, um den Verräter zu stellen bzw. zu liquidieren. [...]
2. Verhinderung von Grenzdurchbrüchen
Es ist Ihre Pflicht, Ihre Einzelkämpfer- und tschekistischen Fähigkeiten so zu nutzen, daß sie die Liste des Grenzverletzers durchbrechen, ihn stellen bzw. liquidieren, um somit die von ihm geplante Grenzverletzung zu vereiteln. Handeln Sie dabei umsichtig und konsequent, da die Praxis der Gefährlichkeit und Hinterhältigkeit der Verräter mehrfach beweist.
Zögern Sie nicht mit der Anwendung der Schußwaffe, auch dann nicht, wenn die Grenzdurchbrüche mit Frauen und Kindern erfolgen, was sich die Verräter schon oft zunutze gemacht haben.[...]
Quelle: Auftrag an Oberfeldwebel S., dokumentiert in Matthias Judt,
"DDR-Geschichte in Dokumenten"
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Mauer,
Schießbefehl
Donnerstag, 12. Juli 2007
Jetzt muss Huber zittern: Gabriele Pauli steigt in Ring um CSU-Vorsitz

Die Fürther Landrätin will es endgültig wissen: Heute gab sie in einem Interview im Deutschlandfunk bekannt, dass Sie Edmund Stoiber als Vorsitzender der Christsozialen beerben will. Gut, dass sie kein uneheliches Kind hat…
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CSU,
Erwin Huber,
Gabriele Pauli,
Parteivorsitz
Samstag, 16. Juni 2007
Freitag, 8. Juni 2007
Sonntag, 3. Juni 2007
Mittwoch, 30. Mai 2007
Freitag, 25. Mai 2007
Was glauben Sie, was hinter dieser Fassade geschieht?

Hier, im lieblichen Bad Bergzabern, schneidet First Lady Roswitha Beck, Ehefrau des SPD-Chefs und Ministerpräsidenten Kurt Beck, Haare…
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Bad Bergzabern,
Frisur,
Roswitha Beck
Böse, böse BUNTE!
Ja ja, die BUNTE, für die ist das ja "ein gefundenes Fressen", wovon die Süddeutsche heute so halb-empört berichtet: Dr. Markus Söder hatte vor seiner jetzigen Frau schon mal eine, kennengelernt im Sonnenstudio. Und vor seinen jetzigen Kindern hatte er auch schon mal ein Kind, die heute 8-jährige Gloria Sophie (Name übrigens von keiner Redaktion verändert). "Ein gefundenes Fressen für eine bunte Illustrierte" schreibt die Tageszeitung aus München süffisant. Ohne ihren Lesern weitere Details vom unehelichen Kind des CSU-Generalsekretärs zu ersparen...Wen die schlimme schlimme Geschichte auch interessiert, die zweite aus der CSU mit gar nicht christsozialem Familienbild, der klickt einfach hier. Oder hier. Oder auch hier. Nur hier nicht, keine Ahnung, warum.
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BUNTE,
CSU,
CSU-Generalsekretär,
Markus Söder,
Sonnenstudio,
Süddeutsche
Mittwoch, 16. Mai 2007
Mittwoch, 9. Mai 2007
Kennen Sie Ara Güler?

"In der Türkei wurde er zum "Fotograf des Jahrhunderts" gekürt: Ara Gülers Blick für das Menschliche im Alltag machte den Magnum-Fotografen zur Legende. Dabei vertraute der Autodidakt immer auf eine simple Wahrheit - nicht die Technik zählt, sondern das geschulte Auge dahinter." Spiegel Online beschreibt ein Treffen mit dem einstigen Magnum-Fotografen.
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